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Der in Nesselwang im Allgäu aufgewachsene Michi Greis erreichte, als Mitglied der Sportfördergruppen der Bundeswehr, bisher als dreifacher Olympiasieger und Weltmeister sowohl bei Olympischen Winterspielen als auch bei Weltmeisterschaften Einzel- und Staffelgold. Außerdem konnte er in der Saison 2006/07 den Gesamtweltcup für sich entscheiden.
Homepage: www.michael-greis.de
Der bis zu diesem Zeitpunkt größte Erfolg seiner Karriere gelang Michael Greis am 11. Februar 2006 zum Auftakt der Olympischen Winterspiele 2006 in Turin, als er im Einzel über 20 km erster Olympiasieger der Spiele wurde. Dies war der zweite Sieg in der Karriere von Michael Greis, an gleicher Stelle, an der er im Jahre 2005 auch seinen ersten feiern konnte. Nach einem unbefriedigenden 33. Platz im drei Tage später stattfindenden Sprintrennen konnte sich Greis in der Verfolgung noch bis auf Rang 8 nach vorne kämpfen.
Gemeinsam mit seinen Mannschaftskollegen Ricco Groß, Michael Rösch und Sven Fischer sicherte sich Michael Greis am 21. Februar 2006 mit der deutschen Staffel den Sieg und gewann damit sein zweites Olympiagold. Greis war der achte Biathlet, dem es gelang, sowohl olympisches Einzel- als auch Staffelgold zu erreichen. Am 25. Februar 2006 gewann Michael Greis im erstmals olympischen Massenstart-Rennen über 15 km seine dritte Goldmedaille bei diesen Spielen vor dem Polen Tomasz Sikora und dem norwegischen Favoriten Ole Einar Bjørndalen. Damit ist Greis der erste deutsche Olympiateilnehmer, der im Verlauf ein- und derselben Olympischen Winterspiele drei Goldmedaillen gewinnen konnte.
Nach dem Gesamtweltcup-Sieg 2007 von Sven Fischer im Jahre 1999 war der Erfolg von Greis nach acht Jahren der erste Gesamtweltcupsieg, der nicht an Raphaël Poirée oder Ole Einar Bjørndalen ging.
Quelle: www.wikipedia.org