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Fußbodenheizung – der passende Bodenbelag für behagliche Wärme

Wer einmal eine Fußbodenheizung erlebt hat, mag sie nicht mehr missen und schätzt die Vorteile: angenehmes Barfußklima, gleichmäßige Wärme im Raum und keine störenden Heizkörper. Damit Dein Boden optimal mit der Heizung harmoniert, ist die Wahl des richtigen Bodenbelags entscheidend.

Fußbodenheizung bei Renovierung oder Neubau

Bei Renovierungen greifen viele zu elektrischen Fußbodenheizungen, da sie sich unkompliziert nachrüsten lassen. Sie sind ideal als Zusatzheizung, besonders in älteren Gebäuden mit hohen Betriebskosten für die Komplettheizung.

Im Neubau ist meist die Warmwasser-Fußbodenheizung die erste Wahl. Hier fließt warmes Wasser durch Kunststoff- oder Kupferröhren auf Dämmplatten im Estrich. Ein Speicher und eine Heizanlage sorgen für die erforderliche Vorlauftemperatur. 

Welcher Bodenbelag passt zur Fußbodenheizung?

Elektroheizungen erreichen schneller hohe Temperaturen, was nicht jeder Bodenbelag verträgt. Besonders geeignet sind:

  • Holzböden und Parkett – fußwarm, angenehme Haptik
  • Korkböden – natürliche Wärmeleitfähigkeit
  • Fliesen und Naturstein – optimal für Warmwasser-Heizungen

Weniger geeignet für schnelle elektrische Heizsysteme sind Designböden und Linoleum – sie reagieren empfindlicher auf Temperaturschwankungen.

Im Gegensatz dazu ist eine Warmwasser-Fußbodenheizung aufgrund ihrer langsamen Aufwärm- und Abkühlphase sowie einer maximalen Oberflächentemperatur von 29 °C besser für verschiedenste Bodenbeläge geeignet. Wichtig: Jeder Boden muss hierbei temperaturresistent sein und eine gute Wärmeleitfähigkeit aufweisen.

Raumbild eines im dunklen Landhausstil eingerichteten Schlafzimmers. Auf dem Boden ist das JOKA Calgary Parkett verlegt.

Parkett, Laminat & Co. über Fußbodenheizung

Parkett eignet sich besonders gut für die Verlegung über einer Fußbodenheizung, da es eine optimale Wärmeleitfähigkeit bietet und die Wärme gleichmäßig in den Raum abgibt. Laminatböden benötigen zwar etwas länger, bis sie die Räume erwärmen, speichern die Wärme dafür aber über einen längeren Zeitraum. Holzdielen und Korkböden haben einen vergleichsweise höheren Wärmedurchlasswiderstand, wodurch die Wärme langsamer in den Raum gelangt. PVC-Böden erwärmen sich schnell, kühlen jedoch ebenso rasch wieder ab. Teppich ist grundsätzlich geeignet, solange Material oder Unterlage die Wärme nicht blockieren.

Auch die Verlegeart beeinflusst die Heizleistung:

Schwimmende Verlegung: Ein Luftraum zwischen Bodenbelag und Estrich erhöht den Wärmedurchlasswiderstand.

Vollflächige Verklebung: Optimale Wärmeübertragung vom Heizsystem in den Raum.

Eine Person sitz im Schneidersitz auf einem orangenen Teppich. Im Hintergrund ist ein Bett zu sehen.

JOKA Fachberater helfen bei der Wahl

Unsere Hinweise zu Designböden, Parkett, Holzdielen, Laminat, PVC und Teppich geben Aufschluss darüber, welche Böden für Warmwasser-Fußbodenheizungen geeignet sind.

  • Designböden sind teilweise auch für elektrische Lofec-Flächenheizungen geeignet – ideal bei Sanierungen
  • Fachberater kennen alle JOKA Produkte und geben individuelle Empfehlungen

Im Zweifel: JOKA Fachberater kontaktieren, um den passenden Boden für Deine Wohnsituation zu finden.

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